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03.08.2020

Was Hundefreunde und Wanderer mit guten regionalen Lebensmitteln zu tun haben

Gerade in der Zeit der Corona-Pandemie wurde vielen Menschen wieder die Bedeutung von regional erzeugten Produkten und Lebensmitteln stärker bewusst. „Unsere Landwirte in der Gemeinde Burbach erzeugen hochwertige Lebensmittel wie Milch, Fleisch und Kartoffeln. Sie wirtschaften meist nach Biostandard, beliefern die örtlichen Metzger und sind gleichzeitig wichtige Partner im Naturschutz, denn sie pflegen viele Flächen in unseren Naturschutzgebieten“, betont die Umweltberaterin der Gemeinde Burbach, Elisabeth Fley. „Ohne die heimische Landwirtschaft hätten wir bald keine wertvolle bunte Blumenwiesen mehr, die aber doch für viele selten gewordene Insektenarten doch so wichtig sind.“

Umso wichtiger, dass alle Bürgerinnen und Bürger diese wertvolle Arbeit unterstützen. Den Landwirten wäre sehr geholfen, wenn sich gerade Hundebesitzer in der freien Landschaft an ein paar einfache Regeln halten. Zunächst einmal gilt, dass Hunde nicht auf Weiden mit Kühen frei laufen dürfen, denn das kann unter den Tieren eine Panik auslösen und sie können Zäune durchbrechen und außer dem Hund auch Menschen gefährlich werden. Geht man also entlang einer Weide mit Kühen, Schafen oder Pferden, sollte der Hund immer an die Leine genommen werden. Das gilt übrigens auch in allen Naturschutzgebieten, denn dort besteht grundsätzlich Leinenpflicht. Und auch als Wanderer sollte man sich Kühen nicht unvorsichtig nähern, denn so können gefährliche Situationen entstehen.

Ein weiteres Problem: Wiesen sind keine Hundetoilette, sondern die „Salatschüssel“ für Rinder und Pferde, außerdem ist es auch für den Landwirt - oder den Bauhofmitarbeiter - nicht schön, beim Mähen Hundekot um sich herumfliegen zu haben. Daher die große Bitte an Hundebesitzer, immer Hundekotbeutel mitzunehmen und die Hinterlassenschaften später zuhause in der Restmülltonne zu entsorgen. Zudem sind hoch gewachsene oder frisch gemähte Wiesen auch kein Spielplatz für Hunde, denn das Gras ist wichtiges Futter und Heu, also ein landwirtschaftliches Produkt, das den Landwirten Geld kostet. Es sollte daher weder von Mensch noch Tier niedergetrampelt oder nach dem Mähen durcheinandergebracht werden.

Weiterhin ist den vergangenen Wochen, in denen sich mehr Menschen wie gewöhnlich in der freien Natur aufgehalten haben, von Spaziergängern und Radfahrern vermehrt Müll einfach ohne Nachzudenken in die Natur geworfen worden. Für Nutz-und Wildtiere, die etwas davon fressen oder sich darin verfangen, kann das schlimme Folgen haben. Eigentlich ist es doch sehr einfach, dass man das, was man in die Natur mitgenommen hat, auch wieder mit nach Hause nimmt und dort entsorgt.

Mit etwas Rücksichtnahme - und etwas weniger eigener Bequemlichkeit - wäre somit den Landwirten und auch der Natur sehr geholfen.

Bei Fragen zu diesem Thema steht die Umweltberaterin der Gemeinde Burbach, Elisabeth Fley, gerne zur Verfügung (Tel. 02736/45-82 / E-Mail e.fley@burbach-siegerland.de)

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