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07.06.2018

Unbeschwert die Natur genießen im Buchhellertal

Warum einige Regeln dabei sinnvoll sind

Gerade bei hohen Temperaturen zieht das Burbacher Buchhellertal viele Besucher an, die hier unbeschwert die Natur genießen möchten.
Was nicht alle wissen: ab dem Haldengelände der ehemaligen „Peterszeche“ (in der Nähe der Ruine oberhalb der kleinen Kapelle Eben-Ezer) ist der Bach Buchheller mit Schwermetallen belastet (u.a. Blei und Quecksilber). Dies gilt bis zur Einmündung in die Heller in Wahlbach.

Es ist daher nicht ratsam das Bachwasser zu trinken oder auch nur versehentlich zu verschlucken, wie es beim „Plantschen im Bach“ passieren kann. Eine akute Gesundheitsgefahr besteht zwar nicht, allerdings reichern sich Schwermetalle im Laufe des Lebens im Organismus an und können so zu negativen Auswirkungen für die Gesundheit führen. Hände, die mit dem Bachwasser im Kontakt waren, sollten daher vor dem Essen mit unbelastetem Wasser gewaschen werden.

Wie eine Untersuchung der Fischereigenossenschaft gezeigt hat, sind z.B. auch Fische aus dem Bach aufgrund der Schwermetallbelastung für den Verzehr nicht geeignet.

Auch das Einatmen von größeren Mengen Staub auf dem Haldengelände kann zu einer erhöhten Aufnahme von Schwermetallen im Körper führen.
Offenes Feuer (z.B. auch beim Grillen) ist grundsätzlich im gesamten Tal nicht erlaubt, bei den zurzeit besonders heißen Temperaturen besteht zusätzlich Waldbrandgefahr.

Fast das gesamte Buchhellertal ist heute Naturschutzgebiet. Dafür gelten besondere Regeln: in Naturschutzgebieten sind alle Handlungen, die zur Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des geschützten Gebietes oder seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen Störung führen können, verboten. Was darunter genau zu verstehen ist, dazu kann die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein Auskunft geben (Tel. 0273/333-0).

Wer diese Hinweise beachtet, für den steht einem schönen (und ungetrübten) Aufenthalt in der Natur im Buchhellertal nichts im Wege.

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