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14.06.2022

Spielplatz Oberdresselndorf erhält "Nachwuchs"

Neues Spiel- und Klettergerät sorgt für Abwechslung

Oberdresselndorf. Das alte, an ein windschiefes Hexenhäuschen erinnernde Kletter- und Spielgerät auf dem Spielplatz im Oberdresselndorfer Wiesengrund ist seit einigen Wochen Geschichte. Zwar war es erst 13 Jahre jung, doch musste es jetzt aufgrund von Mängeln, die der TÜV Hessen festgestellt hatte, abgerissen werden. Die Substanz an sich war eigentlich noch gut, aber an den Standpfosten hatte der Zahn der Zeit angefangen zu nagen, da das Akazienholz nicht in Pfostenschuhen aus Metall steckten, sondern direkt in die Erde eingelassen worden waren. Für die Gemeindeverwaltung stand von vornherein fest, dass das beliebte Spielgerät mindestens adäquat ersetzt werden sollte.

Der Rückbau erwies sich indes als eine Herausforderung. Eltern hatten zuletzt beim Anblick des massiven Fundaments, das aus der Erde geholt wurde, möglicherweise das beruhigende Gefühl, dass ihre Kinder stets auf einem stabilen Gerät geklettert waren. Aus baulicher Sicht, war es jedoch des Guten mehr als zu viel – und für den Neubau eine unerwartete Hürde, die es zunächst zu bewältigen galt. Zur Entsorgung der Altlasten benötigte es viel Muskelkraft, die vor allem die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs einbrachten. Gemeinsam mit der Montagefirma, die mit dem Aufstellen des Kombigeräts beauftragt war, wurde das alte Fundament aufgestemmt. Anschließend wurde der Untergrund wieder so hergerichtet, dass das neue Kletter- und Spielparadies an gleicher Stelle errichtet werden konnte.

40.000 Euro in "höheren Spielwert" investiert

Die Mühen haben sich gelohnt: Das neue Kombigerät hat einen noch höheren Spielwert als sein Vorgänger und bietet nun mehr Kletter- und Spielmöglichkeiten, dies vor allem Kinder ab 6 Jahren gefallen werden. So hat der Sechseck-Spielturm eine Kletterwand mit verschiedenen Aufstiegsrouten, dazu einen geschwungenen Leiteraufstieg und eine Anbaurutschbahn. Eine Trichterbrücke führt zum zweiten Turm, der mit Gummi-Schwabbelmatte, Tau, Balancierbalken und schrägem Kletternetz aufwartet. Darüber hinaus hat die neue Attraktion eine deutlich längere Lebenserwartung, da diesmal alle Standpfosten aus Metall sind, und nur leicht austauschbare Elemente aus Holz verbaut wurden. Insgesamt investierte die Gemeinde hier rund 40.000 Euro in das neue Spielgerät, das ab sofort bespielt und erklettert werden kann.

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