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01.09.2021

Schlechtes Wetter bremst Sanierungsarbeiten aus

Fertigstellung der Ortsdurchfahrt Burbach verzögert sich

Würgendorf. Der Winter lang und kalt, der letzte Schnee fiel erst im April; der Sommer durchwachsen, immer wieder unterbrochen von teils starkem Regen. Keine optimalen Bedingungen für Straßenbauprojekte. 45 Schlechtwettertage haben den Zeitplan bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt Würgendorf ausgebremst. Dazu kommen weitere 13 Betriebsurlaubstage des ausführenden Unternehmens. Die Folge: Die Arbeiten an der Dillenburger Straße können nicht wie geplant im Oktober dieses Jahres abgeschlossen werden, die Maßnahme wird noch bis ins Frühjahr 2022 andauern.

„Das sind keinen schönen Nachrichten“, weiß Andreas Reitz, Leiter des Bereichs Tiefbau der Gemeinde Burbach, „aber das Wetter hat unserem engen und ambitionierten Zeitplan, mit dem wir die Belastung für Anwohner, Gewerbetreibende und Pendler so gering wie möglich halten wollten, einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Wie bei der erfolgreichen ersten großen Teil-Sanierung der L 531 auf einer Länge von 735 Metern vom Ortseingang aus Richtung Autobahnabfahrt kommend bis zur Straße „Wiesacker“ im Jahr 2017 hat die Gemeinde Burbach auch für den zweiten Abschnitt (Ortsausgang Richtung Burbach bis „Wiesacker“) die Planung, Ausschreibung und Vergabe sowie Bauleitung für das Projekt des Landesbetriebs Straßen.NRW übernommen. Damals wurde die Maßnahme bis auf einige Restarbeiten zwischen April und November in wenigen Monaten planmäßig durchgeführt.

Barrierefreie Ausbau der Haltstelle „Mühlenweg“ in Maßnahme integriert

Dass die Sanierung des 980 Meter langen zweiten Teils der Ortsdurchfahrt mehr Zeit in Anspruch nehmen würde, war von Beginn an klar. 2017 konnte aufgrund der Möglichkeit, den Verkehr über die Sangstraße umzuleiten, zum größten Teil unter Vollsperrung gearbeitet werden. Im jetzigen zweiten Bauabschnitt steht keine Umleitungsstrecke zur Verfügung. Somit muss unter halbseitiger Sperrung der gesamte Verkehr durch die Baustelle geführt werden. Zudem kann nur in relativ kleinen Abschnitten gearbeitet werden, um einen zu starken Rückstau insbesondere in Richtung Autobahn zu vermeiden.

Im Rahmen der Straßensanierung werden umfangreiche Kanalarbeiten gleich mit durchgeführt. Weitere Synergieeffekte werden durch die Erneuerung mehrerer Leitungen der Versorgungsträger erzielt. „Am Ende gestalteten sich gerade auch diese unbedingt notwendigen Arbeiten umfangreicher als zunächst erwartet“, beschreibt Andreas Reitz einen Mehraufwand, der sich ebenfalls auf den Zeitplan auswirkt. Der barrierefreie Ausbau der Haltstelle „Mühlenweg“ sowie der rollstuhlgerechte Weg (Rampe) und die Treppe den Hang hinauf Richtung ev. Gemeindehaus und Kindergarten konnten hingegen ohne verzögernde Wirkung in die Gesamtmaßnahme integriert und ausgeführt werden.

Wie geht es jetzt weiter? Bis Jahresende (vor Weihnachten) sollen die Arbeiten von Ortseingang bis „Wiesacker“ weitestgehend fertiggestellt werden. Dann würde lediglich der Bau der geschwindigkeitsdämpfenden Maßnahme kurz vor dem Ortsschild (aus Burbach kommend) ins neue Jahr fallen. Mit dieser Verschwenkung der Fahrbahn wäre die Komplettsanierung abgeschlossen. Weil niemand weiß, ob die Witterung im Herbst und im Winter mitspielt, sei auch dieser Zeitplan „sportlich“, betont Andreas Reitz.

Neue Fahrbahndeckschicht vor Weihnachten

Ebenfalls wegen der großen Unbekannten „Wetter“ hat die Gemeinde Burbach in Gesprächen mit Straßen.NRW erwirkt, nach Fertigstellung des aktuellen, sich im Bau befindlichen 6. Bauabschnitt die letzte Fahrbahndeckschicht zwischen dem Ortseingang (aus Richtung Burbach kommend) bis etwa Dillenburger Straße Höhe Hausnr. 23 aufzutragen. Eigentlich sieht der Landesbetrieb dies in einem einzigen Arbeitsschritt auf kompletter Länge der Gesamtmaßnahme vor, um Anschlussnähte auf der Oberfläche zu vermeiden. Hinsichtlich des generell zunehmenden Starkregenrisikos will das Burbacher Tiefbauamt jedoch der Gefahr vorbeugen, dass es aufgrund der noch fehlenden Deckschicht zu größeren Wasseransammlungen zwischen den Rinnenanlagen kommt. Das Auftragen der Deckschicht erfolgt an einem Wochenende im Herbst unter Vollsperrung der Ortsdurchfahrt; der genaue Termin wird derzeit abgestimmt und anschließend veröffentlicht.

Die Anlieger des zweiten Bauabschnittes sind nach wie vor zu den wöchentlichen Baubesprechungen eingeladen. Treffpunkt ist jeweils Montag um 10.30 Uhr vor dem Dorfgemeinschaftshaus Würgendorf.

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