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30.09.2022

Feuerwehreinheit Lützeln aufgelöst

Der Brandschutz ist weiterhin gewährleistet

gb Lützeln. Ein letztes Mal versammelten sich jetzt die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lützeln zum traditionellen Kameradschaftsabend. Der Gasthof Schäfer platzte bald aus allen Nähten als die noch aktiven Kameradinnen und Kameraden mit Partnern und Partnerinnen, die Alterskameraden und die Jugendfeuerwehr noch einmal als eigenständige Einheit die regulären Beförderungen vornahmen und verdiente Mitglieder ehrten. Viel Wehmut schwang an diesem Abend mit. Dort, wo am 16. Juni 1906 die Lützelner Einheit aus der Taufe gehoben wurde (damals noch in der „Gaststätte Leonhard Kreutz“), wurde sie nun 116 Jahre später am 23. September aufgelöst.

Entwicklung zeichnete sich ab

Damit kam das Ende früher als erwartet. Aufgrund des demografischen Wandels und den immer größer werdenden Nachwuchssorgen, die das Ehrenamt in den vergangenen Jahren insgesamt plagen, nicht nur in der Feuerwehr, hatte es sich bereits abgezeichnet, dass die Löschgruppe mittelfristig nicht mehr eigenständig agieren würde. Der fortgeschriebene Brandschutzbedarfsplan von 2021 ging von weiteren fünf Jahren aus, in der die Einheit noch bestehen könne. Auf eine Zusammenlegung sowie ein gemeinsames Feuerwehrgerätehaus mit Nieder- und Oberdresselndorf wird seitdem hingearbeitet. Im Sommer aber traten Einheitsführer Dennis Traut und sein Stellvertreter Andreas Schäfer an den Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Burbach, Gemeindebrandinspektor Markus Schwarze, mit der Bitte heran, den Prozess zu beschleunigen und den Dienst der Lützelner Einheit schon jetzt mit dem Kameradschaftsabend offiziell einzustellen, da es immer weniger aktive Kameradinnen und Kameraden gibt.

Gesetzliche Hilfsfristen werden eingehalten

„Das ist sehr schade, aber mit Blick auf die Entwicklung ist es ein nachvollziehbarer Schritt“, bedauert Markus Schwarze das Aus der Löschgruppe. „Umso mehr freut es mich, dass die noch aktiven Kameradinnen und Kameraden in anderen Einheiten weitermachen wollen.“ Gleichzeitig kann er die Bürgerinnen und Bürger beruhigen: „Der Brandschutz in Lützeln ist – wie schon in den vergangenen Jahren – über die Nachbareinheiten gewährleistet. Die Einheiten aus Niederdresselndorf und Lippe können die gesetzlichen Fristen einhalten und werden bei allen Einsätzen schnellstmöglich zur Stelle sein.“

Ernst-Helmut Traut 50 Jahre im Dienst

Zum Abschluss ihres Dienstes beförderte und ehrte der Leiter der Feuerwehr noch einmal verdiente Kameradinnen und Kameraden. Die Feuerwehrfrauen Meike Arhelger und Sandra Aulrich wurden zu Oberfeuerwehrfrauen (OFF) befördert. Feuerwehrmann Dennis Harder wurde zum Oberfeuerwehrmann ernannt, während Brandmeister Timon Georg (in Abwesenheit) in den Rang eines Oberbrandmeisters erhoben wurde. Jeweils ein Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten Unterbrandmeister Christian Mülln und Brandinspektor Dennis Traut. Brandinspektor Ernst-Helmut Traut wurde sogar die Sonderehrung des Verbands der Feuerwehren in NRW für 50 Jahre aktiven Dienst verliehen. Die Hauptfeuerwehrmänner Berthold Georg und Michael Günther Kreutz wurden schließlich in die Riege der Alterskameraden aufgenommen.

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