Jährliche Reinigung der Trinkwasserhochbehälter durchgeführt
Routinemaßnahme in den Wintermonaten
gb Burbach. Die Gemeinde Burbach nutzte die Wintermonate routinemäßig, um die jährliche Reinigung Trinkwasserhochbehälter durchzuführen. Insgesamt fünf Hochbehälter in gemeindlichem Eigentum wurden gereinigt. Hierfür wurde zunächst in einer von jeweils zwei Kammern das Wasser abgelassen. Anschließend reinigten und desinfizierten die Mitarbeitenden der Gemeindewerke die Kammer sowie die in ihr installierten Armaturen. Nach dem Befüllen wurden Proben entnommen; erst bei gesicherten Ergebnissen, dass keine Verkeimung vorlag, wurden diese Kammern wieder an das Netz angeschlossen. Dieser Vorgang wurde in der jeweils zweiten Kammer wiederholt. Der gesamte Prozess dauerte rund 14 Tage. Die Reinigung ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die hohe Wasserqualität im Trinkwassernetz zu gewährleisten.
„Die Trinkwasserversorgung gehört zur sensiblen Infrastruktur. Das wissen wir nicht erst seit der Belastung mit dem Pseudomonas aeruginosa in Teilen unseres Trinkwassernetzes im vergangenen Sommer. Die jährliche, systematische Reinigung der Hochbehälter, die in der Regel unbemerkt bleibt und nahezu keine Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger zur Folge hat, gehört daher seit vielen zu den Routinemaßnahmen der Gemeindewerke, um die hohe Wasserqualität in Burbach unsererseits nachweislich zu sichern“, sagte der technische Leiter der Gemeindewerke, Andreas Reitz, am Rande eines Besuchs der Hochbehälter von Bürgermeister Jonas Becker im Zuge der Reinigung.
„Leider hat der Vorfall im Vorfall gezeigt, dass eine Belastung durch externe Einflüsse und Ereignisse nicht zu hundert Prozent auszuschließen ist“, räumte Jonas Becker ein. Aber: „Auf der anderen Seite haben die Gemeindewerke in Kooperation mit dem Kreis Siegen-Wittgenstein und dem Wasserverband (WVS) bewiesen, dass die Überwachungsprozesse funktionieren, sie für solche Situationen grundsätzlich gewappnet sind, handlungsfähig bleiben und derartige Krisen meistern können“, lobte der Bürgermeister.
Die Gemeinde Burbach bezieht ihr Trinkwasser über den Wasserverband Siegen-Wittgenstein vor allem aus dem Reservoir der Obernautalsperre. Über das regionale Leitungssystem erreicht es die Hochbehälter im Gemeindegebiet, von denen der WVS einen selbst betreibt. Die Hochbehälter sind über das Netz miteinander verbunden, einzelne Versorgungsbereiche können aber abgetrennt werden. Dadurch war es möglich, im vergangenen Sommer das Verbreitungsgebiet des sogenannten „Pfützenkeim“ zu lokalisieren und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
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Andreas Reitz erklärt Bürgermeister Jonas Becker die Technik » 1.8 MB
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20260328 BI Jährliche Reinigung der Hochbehälter (PDF, 306 kB)
