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07.11.2018

Burbach investiert auch im Jubiläumsjahr

Entwurf des Haushaltes 2019 vorgestellt

„Auch im Jahr 2019 können wir wieder in die kommunale Infrastruktur investieren und gleichzeitig weiter Schulden abbauen“ teilt Bürgermeister Christoph Ewers zusammenfassend über das Zahlenwerk mit, das die Kämmerin Kirsten Herr für das kommende Jahr aufgestellt hat.

So liegen die Haushaltsschwerpunkte in 2019 auf der Ergänzung der Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr, dem Umbau der „Alten Vogtei“ in ein Besucher-, Begegnungs- und Erlebniszentrum (BBEZ) sowie dem Bau eines Feuerwehrgerätehauses in Gilsbach oder dem Bau eines Verwaltungstraktes an den Gemeinschaftsschulen. „Neben mehreren kleinen Straßenbaumaßnahmen möchten wir natürlich die Ortsdurchfahrt in Würgendorf fertig stellen“, teilt Ewers mit. Hierfür hat Kirsten Herr den Betrag von 4,71 Millionen Euro im Haushalt 2019 eingeplant. „Für einige der aufgeführten Maßnahmen erhalten wir natürlich auch wieder Fördergelder in nicht unerheblicher Höhe“, so Ewers.

Größter Posten auf der Ausgabenseite sind jedoch wieder die Transferaufwendungen, wo insbesondere die Kreisumlage inklusive der differenzierten Jugendamtsumlage mit rund 24,9 Millionen Euro zu Buche schlägt. „Der Hebesatz der allgemeinen Kreisumlage bleibt zwar konstant“, erläutert Ewers, „dafür steigt aber der Hebesatz der Jugendamtsumlage um 2,41 v.H. auf 21,94 v.H.“.

Auch das anstehende Jubiläum wird die Gemeinde sich etwas kosten lassen. Neben dem Festwochenende mit dem Max Giesinger Konzert stehen noch zahlreiche weitere Aktivitäten wie eine mittelalterliche Ausstellung, ein Festbuch, ein Jugendmagazin, eine Veranstaltungswoche unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ und vieles mehr auf dem Plan. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir für viele Veranstaltungen Sponsoren finden konnten“ freut sich Ewers über das Engagement zahlreicher Burbacher Unternehmen.

„Wichtigster Ansatz auf der Ertragsseite bleibt die Gewerbesteuer in Burbach“, berichtet Chrsitof Ewers. Die Gewerbesteuer wurde mit 29 Millionen Euro im Haushalt veranschlagt. „Auf Grund der guten Konjunktur in den letzten Jahren hat sich die Gewerbesteuer auf diesem Stand stabilisiert. Aus heutiger Sicht scheint es realistisch, den Ansatz in dieser Höhe zu übernehmen“ teilt Ewers weiterhin mit. Ein wenig besorgt zeigt sich Ewers darüber, dass die Gewerbesteuererträge überwiegend die Ertragslage der Gemeinde Burbach stützen und somit ein Wegbrechen dieser sofort gravierende Auswirkungen haben würde.

Bis auf die Abfallgebühren bleiben die Gebühren in Burbach genauso wie der Gewerbesteuerhebesatz im Jahr 2019 unverändert. Da das Gemeindefinanzierungsgesetz 2019 die Anhebung der fiktiven Hebesätze vorsieht, wird dem Burbacher Rat empfohlen, den Hebesatz der Grundsteuer A von 215 v.H. auf 250 v.H. sowie den Hebesatz der Grundsteuer B von 430 v.H. auf 450 v.H. zu erhöhen.

Bei den Erträgen und Aufwendungen im Ergebnisplan ergibt sich im Haushaltsentwurf ein Fehlbetrag von 2,6 Millionen Euro, der aber durch die Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden kann.

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