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30.01.2026

Bürgermeister besuchen Polizeidienststelle in Wilnsdorf

Wertschätzung für Einsatzkräfte in herausfordernden Zeiten

nk Wilnsdorf. Ein Zeichen der Wertschätzung und des Zusammenhalts: Die Bürgermeister Jonas Becker (Burbach) und Marco Schwunk (Neunkirchen) haben auch in diesem Jahr die Polizeidienststelle in Wilnsdorf besucht, um sich bei den Beamten für ihren unermüdlichen Einsatz im vergangenen Jahr zu bedanken. Aufgrund der hohen Termindichte musste der traditionell in der Weihnachtszeit stattfindende Besuch zwar in den Januar verlegt werden – die Botschaft blieb jedoch dieselbe: Dankbarkeit und Anerkennung für die wichtige Arbeit der Einsatzkräfte.

Bereits zuvor hatten die Bürgermeister die DRK-Rettungswache in Wahlbach besucht, um auch den Rettungssanitätern für ihre lebensrettenden Einsätze zu danken. „Die Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr leisten Tag und Nacht einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit und das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger. Es ist uns ein Anliegen, diesen Einsatz persönlich zu würdigen“, betonten die beiden Bürgermeister. Besonders in Zeiten steigender Einsatzzahlen und komplexer Herausforderungen gehe dies mit persönlichen Belastungen einher und sei keine Selbstverständlichkeit.

Der Besuch diente jedoch nicht nur dem Dank, sondern auch dem persönlichen Austausch. Michael Schneider, Leiter der Polizeidienststelle Wilnsdorf, nutzte die Gelegenheit, um über die aktuelle Lage zu berichten. „Die Stimmung unter den Kolleginnen und Kollegen ist extrem gut – das habe ich in dieser Form noch nicht erlebt“, so Schneider. Besonders erfreulich sei der hohe Anteil junger Leute auf der Wache, die mit großem Engagement ihren Dienst versehen. Ein Erfolgsfaktor für die Region sind die kurzen Einsatzreaktionszeiten: Mit durchschnittlich 12:30 Minuten liegt der Kreis Siegen-Wittgenstein landesweit auf Platz 1. Dies gelingt durch die enge Vernetzung der vier Wachen in Siegen, Kreuztal, Bad Berleburg und Wilnsdorf, die sich gegenseitig unterstützen und auch in „fremden“ Revieren ausrücken. „Das engmaschige Netz an Dienststellen ist ein Erfolgsmodell, das wir bewahren müssen“, unterstrich Schneider. Ein weiterer Fortschritt ist die neu eingeführte GPS-gestützte Einsatzplanung, die eine noch effizientere Verteilung der Einsätze ermöglicht.

Trotz der positiven Entwicklung gibt es Herausforderungen: Die Dienstplanung gestaltet sich zunehmend komplex, insbesondere durch kurzfristig anberaumte Sondereinsätze wie Demonstrationen oder Fußballspiele. Allein im Jahr 2025 gab es im Kreis Siegen-Wittgenstein rund 40.000 außenveranlasste Einsätze. Hinzu kommt, dass durch intensivierte Aus- und Fortbildungen – etwa in den Bereichen Amoklagen-Training, Schießübungen oder Rettungseinsätze – pro Jahr sechs Diensttage für den regulären Wachbetrieb verloren gehen. Doch die Investitionen lohnen sich: „Die Polizei ist sehr gut aufgestellt“, erklärte Schneider. NRW-Innenminister Herbert Reul habe die Modernisierung der Behörden in den vergangenen Jahren konsequent vorangetrieben.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Zusammenarbeit mit kommunalen Ordnungsämtern und der Feuerwehr. Hier finden bereits regelmäßige Abstimmungstreffen statt, die weiter intensiviert werden sollen. „Nur durch eine enge Vernetzung aller Akteure können wir die Sicherheit in unserer Region langfristig gewährleisten“, waren sich die Teilnehmer einig.

Der Besuch endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis, die gute Zusammenarbeit fortzuführen und die Rahmenbedingungen für die Einsatzkräfte weiter zu verbessern. „Ihre Arbeit ist unverzichtbar – und wir als Kommunen werden alles daransetzen, Sie bestmöglich zu unterstützen“, so das abschließende Versprechen von Becker und Schwunk.

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