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22.02.2021

Aktiv und erfolgreich

Sparkasse Burbach-Neunkirchen startet mit guten Ergebnissen ins neue Geschäftsjahr

„Engagement hat drei Buchstaben: TUN!“ Markus Keggenhoff als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Burbach-Neunkirchen beginnt die diesjährige Jahrespressekonferenz seines Instituts mit einem abgewandelten Zitat von Goethe. 2020, so Keggenhoff, war für uns alle ein Jahr der großen Herausforderungen, denn angesichts der Pandemiesituation haben enorme Einschränkungen das öffentliche Leben bestimmt, und diese Situation hält aktuell weiter an.

Eine solche Situation erfordert Ideenreichtum und Tatkraft. Die Sparkasse Burbach-Neunkirchen hat in schwierigen Zeiten einmal mehr bewiesen, dass sie über beide Eigenschaften verfügt. Dies beweisen die Geschäftszahlen des Instituts für das abgelaufene Jahr: Das Betriebsergebnis blieb auf einem guten Niveau und die Bilanzsumme erhöhte sich um 77 Mio. von 572 Mio. auf 649 Mio. Euro.

Unter der Überschrift „Was wir für unsere Kunden TUN“ führt Keggenhoff zuerst die zahlreichen Wege an, auf denen die Kunden ihre Sparkasse erreichen. Neben den Geschäftsstellen ist hier vor allem die Internetfiliale zu nennen, die mit rund 1 Mio. Besuchen pro Jahr der höchstfrequentierte Kundenkontaktpunkt ist. Auf gute Resonanz stößt auch die Sparkassen-App, die von fast 50% der Sparkassenkunden genutzt wird. Das verwundert nicht – schließlich geht die Anwendung aus vielen unabhängigen Tests als Beste hervor, beispielweise bei der Stiftung Warentest oder im Banking-App-Vergleich der Zeitschrift Capital.

Ein wichtiger Kanal ist auch das ePostfach der Sparkasse. Hier können Kontoauszüge, digitale Verträge und Dokumente abgerufen und gespeichert werden. Mit seinem ePostfach hat der Kunde online Zugriff auf alle wichtigen Unterlagen, immer und überall. Die Sicherheit wird durch die verschlüsselte Übertragung aller Daten gewährleistet. Der überwiegende Teil der Online-Banking-Nutzer hat sich für das ePostfach bereits freigeschaltet.

Digitale Services sind neben der persönlichen Beratung generell ein wichtiger Baustein im Angebot der Sparkasse. Beispiel Payment: In 2020 wurde ApplePay eingeführt. Zunächst für Kreditkarten und anschließend auch für die SparkassenCard. Damit ermöglicht die Sparkasse die Nutzung dieser Payment-Lösung für eine breite Kundschaft.

Bereits etabliert haben sich das mobile Bezahlen mit Android-Handys und die Handyzu-Handy-Zahlungsfunktion KWITT. Von Januar bis Oktober 2020 haben sich die mobilen Bezahlvorgänge mit Android-Handys mehr als vervierfacht, und die KWITTTransaktionen sind um mehr als 40% gestiegen.

Die Digitalisierung ist aber nicht der einzige Trend, auf den die Sparkasse mit innovativen Lösungen reagiert. Ein weiteres Thema ist die nach wie vor anhaltende Niedrigzinsphase. „In diesem Szenario eröffnen wir Anlegern Perspektiven“, führt Keggenhoff aus. Dass die Kunden dieses Angebot gerne annehmen, zeigt sich beim Wertpapierabsatz: Mit einem Bruttoabsatz von 40 Mio. Euro konnte das für 2020 gesteckte Ziel deutlich übertroffen und eine Platzierung unter den besten 5 Sparkassen im Verbandsranking erreicht werden. Die Sparkasse bietet hier ein breites Produktspektrum mit attraktiven Renditeaussichten. Ein aktuelles Beispiel ist das im Dezember neu eingeführte Produkt „SOLIT Edelmetalldepot“, eine unkomplizierte Anlagemöglichkeit speziell in Gold und andere Edelmetalle, auch für kleine Beträge.

„Nicht nur für die Geldanlage, sondern auch für Finanzierungen sind wir der richtige Ansprechpartner“, ergänzt Vorstandsmitglied Frank Podehl. „Wir helfen unseren Kunden, ihre Wohnträume zu verwirklichen – von Anfang an.“ Mit Bausparen begleite man die Kunden bereits bei den ersten Schritten auf dem Weg zum Eigenheim: Rund 14 Mio. Euro Neugeschäft haben dazu beigetragen, dass die Sparkasse in 2020 ihre gute Marktposition ausbauen konnte. Bausparen wird in 2021 noch attraktiver, da ein viel größerer Kundenkreis Anspruch auf die Wohnungsbauprämie in Höhe von 10 % hat.

Dies gilt ebenso für die private Baufinanzierung: Mit rd. 30 Mio. Euro Neuzusagen für private Wohnungsfinanzierungen (noch einmal deutlich mehr als in 2019) hat die Sparkasse viele Eigenheimträume ihrer Kunden realisiert, zum Teil aus eigener Vermittlung: 51 Immobilien wurden erfolgreich vermittelt. Für 2021 ist bereits ein neues Projekt auf dem Weg: Der Komplex „Wohnen am Kirchweg“ umfasst zwei Häuser mit jeweils neun barrierefreien Einheiten in bester Lage. Alle 18 Wohnungen sind bereits vor Fertigstellung verkauft.

„Auch unsere Provinzial Versicherungsagentur kann trotz der Pandemie und ihren Folgen auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken“, so Podehl. Die Sparkasse bot, in diesem von der Pandemie geprägten Jahr, den Kunden maßgeschneiderte Lösungen zur Absicherung jeglicher Lebensrisiken.

Besondere Auszeichnungen wurden unserem Versicherungsteam im Vorsorge- und Anlagebereich zu Teil. Ihre individuellen und steueroptimierten Konzepte führten zu einem Rekordergebnis in der Sparkassengeschichte.

„Die Zufriedenheit unserer Kunden gibt uns Recht“, erklärt Podehl zur Resonanz auf das Engagement der Sparkasse für die Kunden.

In der aktuellen Kundenzufriedenheitsbefragung bewerten 92 % der Kunden die Sparkasse Burbach-Neunkirchen mit den Topnoten „gut“ bis „ausgezeichnet“.

„Mit Weitblick und Augenmaß setzen wir uns auch für die heimische Wirtschaft ein“, fährt Markus Keggenhoff fort. „Wir sind starke Partner für die Unternehmen in der Region.“ Der gewerbliche Giro-Marktanteil des Instituts liegt bei rund 44%, im gewerblichen Darlehensgeschäft ist der Marktanteil mit rund 47% sogar noch höher. Die Sparkasse bietet ein breites Produktportfolio von gewerblichen Giro- und Payment-Lösungen über Finanzierungen und Geldanlagen bis hin zum Auslandsgeschäft. Ein kompetentes Beraterteam mit einer hohen Betreuungskontinuität steht den Kunden zur Verfügung.

Im gewerblichen Kreditgeschäft konnte die Sparkasse mehr als 73 Mio. Euro neu in ihre Bücher schreiben – ein zweistelliges Plus gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Brutto-Neugeschäft in Höhe von mehr als 4 Mio. Euro war das Institut auch im Bereich Leasing sehr erfolgreich.

„Unsere Erfolge verdanken wir im besonderen Maße unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, betont Keggenhoff. Derzeit sind 106 Beschäftigte in der Sparkasse Burbach-Neunkirchen tätig, davon ebenso viele Frauen wie Männer. „Es ist uns wichtig, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen und gute Zukunftsperspektiven zu bieten“, so Keggenhoff. Derzeit absolvieren neun junge
Nachwuchskräfte ihre Ausbildung in der Sparkasse. „Unsere Ausbildung wird laufend an die aktuellen Anforderungen angepasst“, erläutert Keggenhoff. So gilt seit 2020 etwa eine neue Ausbildungsverordnung für Bankkaufleute mit neuen und angepassten Inhalten, beispielsweise zu den Themen Digitalisierung, ganzheitliche Beratung und Projektmanagement.

„Wir engagieren uns für unsere Kunden, für die heimische Wirtschaft und für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, fasst Keggenhoff zusammen. „Aber nicht nur das: Wir engagieren uns für alle Menschen in der Region.“ Über Fördergelder in Höhe von insgesamt 535.000 Euro konnten sich Vereine und Non-Profit-Organisationen in Burbach und Neunkirchen freuen. 200.000 Euro kamen dem Vermögen der sparkasseneigenen Stiftung zugute. Damit ist das Stiftungskapital von 150.000 DM in 1999 auf aktuell über 4 Mio. Euro angewachsen. Aus den Kapitalerträgen fließen Jahr für Jahr Fördermittel in zahlreiche gemeinnützige Projekte und Initiativen. Für 2021 wurden erneut bereits rund 75.000 Euro zugesagt.

Und Corona? Das Thema, das die Öffentlichkeit in 2020 ganz besonders beschäftigt hat, möchte auch Keggenhoff nicht unerwähnt lassen: „Die Pandemiesituation war und ist auch für uns eine Herausforderung“, räumt er ein, „aber wir sind auch diese engagiert angegangen.“ Die Geschäftsstellen wurden zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter entsprechend ausgestattet. Wichtig war, in diesen Zeiten den Kontakt zu den Kunden nicht zu verlieren: Allein im ersten Lockdown gab es rund 600 „Care-Anrufe“, in denen die Sparkasse aktiv Hilfe und Unterstützung in finanziellen Fragen angeboten hat.

Auch für die heimischen Unternehmen war die Sparkasse ein wichtiger Ansprechpartner. In turbulenten Zeiten wie diesen einen verlässlichen Partner zu haben, der persönlich und unmittelbar mit Rat und Tat zur Seite steht, hat sich für viele gewerbliche Kunden als wertvolle Unterstützung erwiesen. Produktseitig waren dabei nicht nur zinsgünstige Darlehensprogramme der KfW, sondern auch hauseigene Finanzierungslösungen der Sparkasse gefragt.

International tätige Unternehmen stellte die Corona-Pandemie oft auch vor das Problem unterbrochener Lieferketten – sowohl bei der Beschaffung als auch beim Export. Mit den entsprechenden Angeboten der Sparkasse (in Verbindung mit ihrem Verbundpartner S-International) war es für die betroffenen Unternehmen möglich, dem Risiko von Währungsschwankungen entgegenzuwirken.

Im Betrieb der Sparkasse selbst galt es ebenfalls flexible Lösungen zu finden. So gab es bspw. erweiterte Home-Office-Optionen, um das Infektionsrisiko zu senken und zugleich alle kundennahen und internen Prozesse in vollem Umfang aufrecht zu erhalten.

In vielen Einzelfällen hat die Sparkasse zudem mit kreativen Konzepten reagiert. Beispiel Weltspartag: Den „Feiertag der Sparkassen“ abzusagen, kam für die Südsiegerländer nicht in Frage. Denn gerade in diesen Zeiten wollte man den jüngsten Kunden eine Freude machen. So wurde die Idee geboren, anstelle eines Weltspartags fünf Weltsparwochen zu veranstalten. Durch weitgehendes Ausweichen auf den SBService konnten die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Weltspargeschenke gab es trotzdem und als zusätzliches Highlight ein Weltsparwochen-Gewinnspiel.

„Wir blicken optimistisch ins Jahr 2021“, resümiert Keggenhoff. Die Geschäftszahlen für 2020 beweisen, dass das Institut bislang gut in dem aktuell schwierigen Umfeld zurechtgekommen ist. Geholfen habe dabei, einen kühlen Kopf zu bewahren, Lösungen zu suchen und diese tatkräftig umzusetzen. Mit diesem Rüstzeug werde man auch die aktuell anstehenden Herausforderungen meistern.

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