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20.09.2019

100 Jahre Bauhaus und Tag des Offenen Denkmals

Das Landhaus Ilse in Burbach

Das Kulturbüro der Gemeinde Burbach öffnete die Türen des Landhauses Ilse und hunderte Interessierte kamen und staunten!

Rund 500 Besucherinnen und Besucher verzeichnete das Fest rund um das Landhaus Ilse am ersten September-Wochenende. Das Wetter spielte leider oft nicht mit, doch das große imposante Zelt vom Heimatverein Wahlbach, aufgestellt im großen Garten des Landhauses Ilse, bot nicht nur Schutz vor Regen, sondern bot den Gästen Gelegenheit sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken. Auch die Kinder waren mit der Malaktion im Zelt stationiert. Mere Langenbach, Künstlerin und Betreiberin einer Malschule in Burbach, betreute die Kinder, die sich das Landhaus Ilse als Malobjekt aussuchten.

Ausgesucht hatte sich Ewald Diehl, der bekannte Wahlbacher Künstler, das Landhaus Ilse zur Präsentation einer Auswahl seiner Bilder, die, vor den Wänden auf Staffeleien gestellt, ihre Wirkung voll entfalten konnten.

Interessant für viele, die das Haus nur als „Schlangenhaus“, „Hexenhaus“ oder „Kaffeemühle“ kannten, strömten die Besucher, und ergriffen die Gelegenheit, sich das Haus einmal anzusehen oder einen der verschiedenen Programmpunkte der beiden Tage wahrzunehmen.

Das Landhaus Ilse ist das bisher einzig bekannte Haus, das kontemporär nach der Vorlage des Weltkulturerbes „Haus am Horn“ in Weimar gebaut wurde!
Als großzügige Spende erhielt die Gemeinde Burbach im Jahr 2017 das „Landhaus Ilse“ von dem damaligen Eigentümer-Ehepaar Adenauer. Seitdem wird es zu Führungen geöffnet und der Öffentlichkeit präsentiert (Führungen unter Kulturbüro, Tel. 02736 4588).

Den Samstag eröffnete Katrin Mehlich, Kulturbeauftragte der Gemeinde Burbach, mit einem Vortrag „Zur Geschichte des Landhauses Ilse“. Das Haus platzte aus allen Nähten, die vielen Besucher drängten sich nicht nur im Atriumraum, sondern auch in den angrenzenden Nachbarräumen des Hauses. Danach erfreute der Vorsitzende Manfred Schleißing des Adlerclub Deutschlands die Besucherinnen und Besucher mit dem Vortrag zu „Walter Gropius – ein Architekt als Autodesigner? Die Wiederauferstehung des Gropius Adler“. Denn zur Zeit wird der von Gropius für die Autofirma Adler konzipierte „Standard 8“ in Zusammenarbeit mit der Uni Köln neu gebaut.

Danach hielt Dr. Marlies Obier einen kämpferischen und viel beachteten Vortrag zum Thema gleiche Rechte für Frauen am Bauhaus? Dabei ging es auch um Alma Siedhoff-Buscher, die in Kreuztal geborene Bauhäuslerin. Am Sonntag zeigte sich dann Dr. Hans Hanke vom Landschaftsverband Westfalen – Lippe (LWL) in seinem Vortrag als profunder Kenner des Landhauses Ilse seit über 20 Jahren.

Am Nachmittag stand dann die Autorenlesung von und mit Tom Saller auf dem Programm, zu dem sehr viele interessierte Leserinnen und Leser kamen. Sehr passend las der sympathische Autor Saller aus seinem erfolgreichen Bauhausroman „Wenn Martha tanzt“. Der Büchertisch organisiert von der Buchhandlung Braun rundete das Angebot für die Gäste ab, die sich ihre Bücher vom Autor auch noch signieren lassen konnten. Auch Tom Saller war mit den vielen Gästen einer Meinung: Das Landhaus Ilse, in seinem derzeitig ursprünglichen Zustand, atmet Geschichte: die eigene (der Familie Grobleben) und allgemein die des vergangenen Jahrhunderts! Sehenswert!

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