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12.04.2019

10 Jahre Runder Tisch Älter werden - Leben und Wohnen in Burbach

In diesem Jahr feiert der Runde Tisch sein 10 jähriges Jubiläum. „Ausganspunkt für eine verstärkte und strukturierte Seniorenarbeit im Kreis und in unserer Gemeinde war das immer deutlich werdende Bewusstsein, dass wir mit dem demografischen Wandel vor einer großen und gesellschaftspolitischen Herausforderung stehen“, erklärte Bürgermeister Christoph Ewers.

Im Jahr 2004 wurde im Kreis eine Seniorenbefragung durchgeführt, die diese Herausforderung auch in Zahlen gefasst hat. Im stationären Bereich entstandenen ständig neue Bedarfe in den Städten und Gemeinden gaben sich die Investoren für neue Seniorenheime die Klinke in die Hand. „Auf der anderen Seite wünschten sich älter werdende Menschen, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben zu können“, fasst Herr Ewers die Wünsche der Senioren zusammen.

Es entstand auf Kreisebene in gemeinsamer Arbeit mit den Städten und Gemeinden 2005 die Zukunftsinitiative „Leben und Wohnen im Alter“. „Ambulant vor stationär“ wurde zum Schlagwort. Im Jahr 2007 wurde in Burbach der Kommunale Seniorenplan verabschiedet und eine Senioren-Service-Stelle geschaffen. 2008 wurde der Runde Tisch initiiert, dadurch konnte die Bündelung und Vernetzung aller beteiligten Institutionen und Aktivitäten erreicht werden. „Ziel ist es, den Austausch aller haupt- und ehrenamtlichen Institutionen, die sich mit der Seniorenarbeit befassen, zu bündeln und Parallelstrukturen zu vermeiden“, erklärt der Bürgermeister.

In bisher 23 Treffen, wurden folgende Punkte erörtert: Vorstellung der verschiedenen Institutionen, allgemeiner Austausch über Seniorenbezogener Themen, Gründung von Arbeitskreisen zu Thementagen, Mobilität und Barrieren im Alter.

“Anregungen vielerlei Art, Veranstaltungen, Projekte oder Initiativen sind hier initiiert oder weiterentwickelt worden, manche Idee entsteht oder reift erst im Austausch“, fasst Herr Ewers die Arbeit des Runden Tisches zusammen.

„Wir brauchen alle, um Burbach generationsübergreifend lebenswert zu erhalten, dafür muss man sich kennen und muss miteinander reden und das muss man organisieren“, erklärt Bürgermeister Ewers.

Bürgermeister Ewers dankte bei einem Treffen des Runden Tisches allen beteiligten haupt- und ehrenamtlichen Helfern für ihren tatkräftigen Einsatz und Engagement und wünschte weiterhin viel Gelingen und Erfolg.

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