Fairtrade-Rosen zum Valentinstag
80 Prozent der Rosen im deutschen Handel sind importiert
Burbach. Bald ist es wieder soweit: am 14. Februar ist Valentinstag. In Deutschland gehören Blumen, vor allem Rosen, zu den häufigsten Geschenken am Valentinstag.
Rosen werden bei uns das ganze Jahr über angeboten: Rund 80 Prozent der Rosen im deutschen Handel werden jedoch importiert, zum Großteil aus Kenia. Im Winter sind nach ökologischen Gesichtspunkten Blumen aus Afrika gegenüber Rosen aus niederländischen Gewächshäusern sogar die bessere Alternative. Denn kenianische Rosen haben trotz einer Flugstrecke von rund 6.000 Kilometern von Kenia nach Europa eine deutlich geringere Energiebilanz als eine Rose aus den energieintensiven Gewächshäusern unserer holländischen Nachbarn. Denn Gewächshäuser in Kenia benötigen aufgrund des Klimas keine Beheizung. Im Sommer kauft man am besten Freilandrosen aus Deutschland.
Jede 4. Schnittrose in Deutschland trägt Fairtrade-Siegel
Wer seinen Partner/in mit Rosen zum Valentinstag überraschen und dabei auch ein gutes Gewissen haben möchte, achtet außerdem auf das Fairtrade-Siegel. Auf Fairtrade-zertifizierten Rosenfarmen gelten klar definierte Standards, die die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen verbessern und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die Freude an Blumen wird so zur Unterstützung für die Plantagenarbeiterinnen – meist sind es Frauen – in den Produktionsländern, wo die Arbeitsbedingungen sonst meist alles andere als rosig sind.
Um fair gehandelte Blumen zu finden, ist meist keine lange Suche nötig, denn jede vierte Schnittrose, die in Deutschland verkauft wird, trägt bereits das Fairtrade-Siegel. Auch in der Fairtrade-Gemeinde Burbach werden sie in verschiedenen Geschäften angeboten.
Weitere Fragen zum Thema beantwortet die Umweltbeauftragte der Gemeinde Burbach, Elisabeth Fley, unter Tel. (0 27 36) 45-82 oder per E-Mail: e.fley@burbach-siegerland.de.
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