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Land NRW fördert zweites Konzept zur naturnahen Entwicklung der Gewässer in Burbach
Regierungspräsident Helmut Diegel überreichte im Rathaus in Burbach jetzt persönlich einen Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Christoph Ewers über 18.640,00 Euro. Mit diesem Geld fördert das Land NRW zu 80 Prozent die Aufstellung eines Konzeptes zur naturnahen Entwicklung (KNEF) für die Fließgewässer Buchheller, Ginnerbach, Hoorstruthbach und Lützelbach.
Konzepte zur naturnahen Entwicklung sind wirksame Instrumente, für ein Gewässer langfristige Zielvorgaben und Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung zu erarbeiten. Sie berücksichtigen dabei ein gesamtheitliches Bild des Gewässers und der angrenzenden Flächen und ihrer Nutzungen. Aus den Konzepten lassen sich konkrete Maßnahmen ableiten, die dann nach und nach umgesetzt werden - auch vor dem Hintergrund, dass die EU ihre Mitgliedsstaaten in der Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet hat, möglichst bis 2015, spätestens aber bis 2027 einen „guten ökologischen und chemischen Zustand“ der Oberflächengewässer zu erreichen. Seit Mitte 2006 liegen im Gemeindegebiet Burbach Konzepte für Heller, Gilsbach und Wetterbach (mit Winter- und Weierbach) vor. Umfangreiche Maßnahmen, die aus den vorliegenden Konzepten abgeleitet wurden und in den letzten Jahren umgesetzt wurden, waren der Rückbau des Wehres unterhalb von Killet`s Mühle am Wetterbach sowie die Anlage eines zweiten Gewässerarmes an der Heller unterhalb von Wahlbach. Aufgrund des Vorliegens des Konzeptes wurden beide Maßnahmen ebenfalls mit Landesmitteln gefördert. Eine weitere größere Maßnahme an der Heller unterhalb des Industrieparks ist in Vorbereitung.
Die jetzt geförderten Konzepte werden voraussichtlich bis Sommer 2009 fertig gestellt, dann liegen für die wesentlichen Fließgewässer, die durch die Ortslagen der Burbacher Dörfer fließen, Konzepte vor.
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