Gemeinde Burbach

Kulturprogramm „Buntes Burbach“

Buntes Burbach:

Donnerstag, 16.10.2008, 19.00 Uhr

„Zwischen den Sternen & Wunderbare Schöpfung“

Bilder-Ausstellung der

Geschwister Wilhelm-Friedrich Aldenrath und Kornelia Veen-Aldenrath

(Ausstellung bis 07.11.2008)

Alte Vogtei

Kulturbüro Burbach, Tel. 02736 / 5577

 

  Wilhelm-Friedrich Aldenrath und Kornelia Veen-Aldenrath

Zum zweiten Mal stellt die Künstlerin Kornelia Veen-Aldenrath in der Alten Vogtei aus: dieses Mal zusammen mit ihrem Bruder Wilhelm-Friedrich Aldenrath. Sie teilen sich nicht nur privat ein Haus, auch während der Ausstellung beherbergt die Alte Vogtei beide Geschwister, d.h. die Werke beider. Während Kornelia Veen-Aldenrath mit ihrer Miniaturmalerei deutschlandweit schon Furore gemacht hat, werden die Arbeiten ihres Bruders – meist Collagen – erstmals veröffentlicht.

Kornelia Veen-Aldenrath, geboren 1959 in Wuppertal, lebt seit vielen Jahren in Burbach. Sie erhielt bereits viele Preise, u.a. 1997 den Deutschen Kunstpreis für Hobby- und Freizeitmaler und 1996 den 1. Preis Deerfield Fair Arts.

Kornelia Veen-Aldenrath stellte bereits unter anderem in Den Haag, Derry/USA, Korbach, Wuppertal, Saarbrücken, Düsseldorf, Neunkirchen, Haiger, Eschenburg und Olsberg aus.

Gezeigt werden rund  Bilder der Künstlerin.

Sie bezeichnet sich selbst als eine Malerin der Mystik und der Phantasie. Der Titel der Bilder lautet „Wundervolle Schöpfung“.

„1980 lernte ich in Den Haag den englischen Maler John Palmer kennen. Ich bewunderte seine perfekt gemalten Bilder, mir selbst war es bis daher ein Rätsel, wie man solche Werke schaffen konnte. Aber durch ein paar Tipps von ihm, öffnete er mir die Tür in das Geheimnis der Ölmalerei.“ Als Autodidaktin lässt Kornelia Veen-Aldenrath Bilder entstehen, die den Betrachter in eine Welt des „phantastischen Realismus“ , in die Seele der Natur – wie die Künstlerin es nennt - entführen.

„In meinen Bildern vereine ich das Sichtbare mit dem Verborgenen, das, was das innere Auge sieht: Respekt vor dem Leben, die Schönheit und die Kraft der Schöpfung. Ich male das, was noch vorhanden ist, wir sollten es bewahren, aus Fehlern lernen. Die Welt hat ihre Wunden, bereits fühlbar für uns alle. Wunden können heilen, es kommt darauf an, wie man sie behandelt. Das Recht auf Leben für alle, dafür spreche ich.“

 

Wilhelm- Friedrich Aldenrath veröffentlicht seit Jahren unter dem Namen Lakota (Ausstellungen bisher: Gruppenausstellung in Siegen 1988 und Gruppenausstellung in Haiger 1998).

Der Name stammt aus einer Zeit, als sich der Künstler auf dem Weg der Selbstfindung befand, er auf dem schamanischen Weg war. In dieser Zeit arbeitete er ausschließlich  indianisch. Lakota arbeitet mit Leder, stellt auch Knochenschmuck her. Lakota ist die Bezeichnung der West-Sioux. Lakota bedeutet Mensch, um genau zu sein: Waldmensch.

Wilhelm-Friedrich Aldenrath ist Autodidakt wie seine Schwester. „Aber ich hatte den Vorteil, wenn mir mal was nicht gelingen wollte, holte ich mir Rat bei meiner älteren Schwester Kornelia Veen-Aldenrath. (...) Obwohl wir zwei verschiedene Interessen und Kunststile haben, verdanke ich ihr doch sehr viel, denn sie hat mir einiges beigebracht!“

In der Kunst kommt zum Teil seine religiöse Überzeugung zum Ausdruck und zum anderen seine Seele. „Außerdem mache ich noch Kunst über die Scheinwelt des Films, wobei „Star Wars“ mein ganz persönliches Steckenpferd ist.  Ich zeichne, mache Collagen, male, nähe oder stelle auch hin und wieder Schmuck her.

Warum mache ich das? Weil ich muss! Wenn ich meine Ideen nicht umsetze, werde ich verrückt! Auch wenn ich hin und wieder größere Arbeitspausen habe, lässt mich die Kunst  einfach nicht los. Ist es ein Hobby oder ein Beruf? Ich weiß es nicht. Ich liebe es einfach Kunst zu machen, weil die Kunst mir meinen Seelenfrieden gibt!“

 

Die Ausstellung "Zwischen den Sternen & Wunderbare Schöpfung“ ist bis zum 07.11.2008 zu sehen.



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